Cover Letter
Anschreiben für Fotograf:innen: So überzeugen Sie mit konkreten Projekten
Ein gutes Anschreiben als Fotograf:in lebt nicht von Floskeln, sondern von konkreten Projekten, Kund:innen und Ergebnissen. Dieser Ratgeber zeigt Ihnen, wie Sie mit einem starken Einstieg, überzeugenden Beispielen und einem klaren Gesprächsangebot auffallen – und wie Sie dabei auf Ihr Portfolio verweisen, ohne den Text zu überladen.
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Example Cover Letter
Opening
Als ich für einen regionalen Möbelhersteller innerhalb von zwei Wochen eine komplette Produktkampagne mit über 80 Bildern lieferte, wurde mir erneut klar, wie sehr durchdachte Bildsprache den Unterschied im Verkauf macht. Genau diese Erfahrung möchte ich als Fotograf:in bei Ihnen einbringen.
Body
In den letzten drei Jahren habe ich als freiberufliche Fotografin für mittelständische Unternehmen und zwei Werbeagenturen in München gearbeitet. Für einen regionalen Möbelhersteller habe ich den kompletten Produktkatalog mit über 200 Artikeln neu fotografiert; laut Kundenangabe sank die Retourenquote im Online-Shop anschließend um 15 %, da Kund:innen die Produkte realistischer einschätzen konnten. Für ein Modelabel plante und realisierte ich vier Kampagnen-Shootings pro Jahr, inklusive Location-Scouting, Lichtsetzung und Postproduktion in Lightroom und Photoshop, bei einer durchschnittlichen Lieferzeit von fünf Werktagen. Ausgewählte Bildstrecken und Referenzprojekte finden Sie in meinem Online-Portfolio, dessen Link ich dieser Bewerbung beigefügt habe.
Closing
Gerne zeige ich Ihnen in einem persönlichen Gespräch, wie ich die Bildsprache Ihres Unternehmens weiterentwickeln kann, und bringe dazu ausgewählte Arbeitsproben mit. Über eine Einladung zum Kennenlernen freue ich mich sehr.
Tips
Dos and Don'ts
Do
Don't
Ideal Length & Format
Ein Anschreiben für Fotograf:innen sollte eine DIN-A4-Seite nicht überschreiten. Da das Portfolio die eigentliche Beweisführung übernimmt, reichen drei bis vier prägnante Absätze: ein starker Einstieg, ein bis zwei konkrete Projektbeispiele und ein klarer Abschluss mit Gesprächsangebot.
FAQ
Häufig gestellte Fragen
Kurz ja, ausführlich nein. Nennen Sie ein bis zwei konkrete Projekte mit Ergebnis, verweisen Sie für die eigentlichen Bilder aber auf Ihr Portfolio, statt den Text mit Beschreibungen zu überladen.
Eine DIN-A4-Seite reicht völlig aus. Da Ihr Portfolio die fotografische Qualität zeigt, muss das Anschreiben nicht jedes Detail Ihrer Arbeit erklären.
Nur, wenn keine Vertraulichkeitsvereinbarung dagegenspricht. Andernfalls beschreiben Sie die Branche oder Projektart, zum Beispiel 'ein mittelständischer Möbelhersteller'.
Erwähnen Sie sie kurz und sachlich, wenn sie Raum für ein relevantes Projekt oder eine Weiterbildung geschaffen haben. Ausführliche Erklärungen gehören eher ins persönliche Gespräch.
Nur, wenn eine bestimmte Ausrüstung für die Stelle ausdrücklich gefordert ist. Wichtiger sind in der Regel Ihre Ergebnisse und Ihr Workflow als die technischen Details der Kamera.
Platzieren Sie den Link gut sichtbar, etwa am Ende des Anschreibens oder direkt im Kopfbereich neben Ihren Kontaktdaten, und laden Sie aktiv dazu ein, sich die Arbeiten anzusehen.
Überzeugen Sie sich gerne selbst von meiner Arbeit in meinem Online-Portfolio – ich freue mich, wenn wir in einem persönlichen Gespräch besprechen, wie ich Ihre nächste Kampagne visuell umsetze.
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