ATS Keywords

ATS-Schlüsselwörter für Universitätsdozent:innen: So besteht Ihr Lebenslauf die digitale Vorauswahl

Bewerbungen auf wissenschaftliche Stellen und Professuren werden zunehmend über Bewerbermanagement-Systeme vorsortiert. Dieser Leitfaden zeigt Ihnen, welche Schlüsselwörter Sie in Lebenslauf und Anschreiben gezielt einsetzen sollten, damit sowohl automatisierte Systeme als auch Berufungskommissionen Ihre Qualifikation erkennen.

Ihren Lebenslauf optimieren

ATS Optimisation

Unverzichtbare Keywords

Nehmen Sie diese Keywords in Ihren Lebenslauf auf, um Ihren ATS-Score zu verbessern.

Lehrveranstaltungen Forschungsschwerpunkte Publikationsliste Drittmitteleinwerbung Betreuung von Abschlussarbeiten Akademische Gremienarbeit Peer-Review-Tätigkeit Drittmittelprojekte (DFG, BMBF, EU) Wissenschaftliche Vorträge und Tagungsbeiträge Hochschuldidaktische Qualifikation Curriculumentwicklung Internationale Forschungskooperationen Lehrevaluationen Promotion und Habilitation

Strengthen Your CV

Wirkungsvolle Formulierungen

Nutzen Sie diese mehrteiligen Formulierungen, um Ihren Lebenslauf zu stärken.

Konzipierte und hielt eigenständig die Vorlesung „X“ für durchschnittlich 120 Studierende pro Semester
Warb Drittmittel in Höhe von X € bei der DFG/BMBF für das Forschungsprojekt „Y“ ein
Veröffentlichte X Beiträge in referierten Fachzeitschriften, davon Y als Erstautor:in
Betreute X Abschlussarbeiten (Bachelor, Master, Promotion) als Erst- oder Zweitgutachter:in
Entwickelte das Curriculum für das Modul „X“ neu und steigerte die Belegungsquote um Y Prozent
Übernahm Gremienarbeit als Mitglied des Prüfungsausschusses bzw. Fakultätsrats über X Jahre
Organisierte die internationale Fachtagung „X“ mit Y Teilnehmenden aus Z Ländern
Führte Peer-Reviews für X Fachzeitschriften und Konferenzen durch

Avoid These

Zu vermeidende Wörter

Entfernen Sie diese überstrapazierten oder schwachen Wörter aus Ihrem Lebenslauf.

Teamplayer Motiviert Dynamisch Kommunikationsstark (ohne Belege) Hart arbeitend Flexibel Ergebnisorientiert Verantwortungsbewusst

ATS Score

Vorher & Nachher der ATS-Optimierung

Vorher

42% F

Fehlende Keywords

Drittmitteleinwerbung Publikationsliste Betreuung von Abschlussarbeiten Akademische Gremienarbeit Peer-Review-Tätigkeit

Nachher

91% A

Hinzugefügte Keywords

Drittmittelprojekte (DFG) Referierte Publikationen Erstgutachter:in für Abschlussarbeiten Mitglied im Prüfungsausschuss Hochschuldidaktische Qualifikation

Formatting

Tipps für ATS-freundliches Format

1

Nutzen Sie für Ihren wissenschaftlichen Lebenslauf ruhig mehrere Seiten – anders als im Wirtschaftskontext ist ein Lebenslauf mit vollständiger Publikationsliste, Lehrveranstaltungen und Vorträgen in der Wissenschaft üblich und wird erwartet.

2

Gliedern Sie Ihren Lebenslauf klar nach akademischen Standardrubriken: Werdegang, Lehre, Forschung, Publikationen, Drittmittel, Gremienarbeit und Auszeichnungen.

3

Verwenden Sie im Anschreiben und Lebenslauf dieselben Schlüsselbegriffe wie in der Stellenausschreibung, damit ATS-Systeme und Berufungskommissionen Ihre Qualifikation erkennen.

4

Listen Sie Ihre Publikationen in einem einheitlichen Zitierstil auf und heben Sie Erstautor:innenschaften hervor.

5

Vermeiden Sie komplexe Tabellen oder Grafiken im Lebenslauf, da viele ATS-Systeme diese nicht zuverlässig auslesen können.

6

Ergänzen Sie konkrete Zahlen (Teilnehmerzahlen, Drittmittelsummen, Anzahl betreuter Abschlussarbeiten), um Ihre Erfahrung greifbar zu machen.

FAQ

Häufig gestellte Fragen

Ja, moderne ATS-Systeme deutscher Hochschulen sind auf diese Begriffe eingestellt. Verwenden Sie dennoch sowohl die deutschen Fachbegriffe als auch gängige Abkürzungen wie DFG oder BMBF, um die Trefferquote zu erhöhen.

Nein. Im akademischen Bereich ist ein längerer, vollständiger Lebenslauf Standard und wird von Berufungskommissionen erwartet. Kürzen Sie nicht die Publikationsliste, sondern achten Sie auf eine klare Struktur.

Verwenden Sie einfachen Fließtext ohne komplexe Formatierungen, gliedern Sie nach Kategorien wie Zeitschriftenartikel, Buchbeiträge und Konferenzbeiträge, und behalten Sie einen einheitlichen Zitierstil bei.

Neben Ihrem Fachgebiet sollten Sie Begriffe wie Drittmitteleinwerbung, Lehrevaluationen, Betreuung von Abschlussarbeiten und akademische Gremienarbeit gezielt einbauen, da diese in Berufungsverfahren regelmäßig abgefragt werden.

Ja, listen Sie alle relevanten Lehrveranstaltungen auf, da Berufungskommissionen und ATS-Systeme Ihre Lehrerfahrung anhand der Bandbreite und Kontinuität Ihrer Veranstaltungen bewerten.

Erklären Sie befristete Anschlussverträge kurz und sachlich, da dies im deutschen Wissenschaftssystem eine normale Realität ist und von Berufungskommissionen entsprechend eingeordnet wird.

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